Sternenkinder und stille Geburt: Monika Romaniewicz vom Verein „Rechte für Sternchenmamas“ über den Verlust ihres Sohnes und ihren Kampf für Mutterschutz nach einem frühen Verlust.
Sternenkinder, stille Geburt und kein Mutterschutz: Über Schwangerschaft, Geburt und das Leben mit Kindern wird viel gesprochen. Aber was ist mit den Kindern, die Eltern verlieren, bevor sie sie nach Hause bringen können?
Zu Gast ist Mag. Monika Romaniewicz, Juristin in Wien sowie Gründerin und Obfrau des Vereins „Rechte für Sternchenmamas“.
Monikas Sohn Alex kam in der 20. Schwangerschaftswoche still zur Welt. Im Urlaub in Kroatien platzte Ende der 16. Woche die Fruchtblase. Darauf folgten drei Wochen zwischen Hoffen und Bangen, und am Ende stand eine Entscheidung, die keine Mutter treffen will. Monika erzählt offen von der eingeleiteten Geburt und von den Stunden, in denen sie ihren Sohn im Arm halten durfte. Sie erzählt von gut gemeinten Sätzen wie „Du kannst ja noch ein Kind haben“, die tief verletzen, und von einer Einsamkeit, die weit über die Trauer hinausreicht. Im Krankenhaus fehlt die Begleitung, im Umfeld finden viele keine Worte, und im Büro liegen schon bald wieder die Akten auf dem Tisch.
Aus ihrer Trauer und ihrer Wut ist eine Initiative geworden. Mit ihrem Verein kämpft Monika dafür, dass Frauen in Österreich nach einem frühen Verlust nicht mehr allein dastehen.
In dieser Folge:
„Diese kleinen Wesen gehören genauso zum Familiensystem wie die lebenden Kinder.“
Gast
Mag. Monika Romaniewicz, Obfrau und Juristin in Wien
Links & Anlaufstellen
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